Montag, 27. Juli 2009

Gäste schreiben




Hallo,
heute möchte ich mich noch mal recht herzlich bedanken für die gute Bewirtung und die hervorragende Gastfreundlichkeit. Wir sind am Freitag gegen 1: 25 Uhr zu Hause angekommen. Auf alle Fälle werde ich euch weiter empfehlen. Die Bilder die wir vom Enzingerboden mitgebracht haben sind in der Familie gut angekommen. Es wurden Sehnsüchte nach den Bergen geweckt.

Wir erzählten von guten Wandermöglichkeiten vor Ort und von den Klammen die wir besucht haben. Natürlich nicht zu vergessen, nach den Wanderungen, das Abendbrot abwechslungsreich, sehr sehr lecker und reichhaltig. Die wetterbedingten Vorschläge von Wanderrouten vom Rudi waren immer hilfreich.


LG Simone Tutschek

Sonntag, 26. Juli 2009

Familie Dambruch aus Deutschland schreibt











Aufenthalt 11. bis 26.07.09
2 Erwachsene, 2 Kinder (4+8J.) und Hund

Wir haben uns alle 5 rundum wohl gefühlt !! Für unsere beiden Kinder war zum einen der Spielplatz mit Hupfburg ein highlight und für unseren Sohn der Schnee an seinem Geburtstag, mitten im Juli !!
Unser Hund genoss auf jeden Fall die Wanderungen und das tägliche schwimmen im See direkt vor der Tür.

Absolut erwähnenswert ist der herzliche Service und die sensationelle Küche! Alles immer frisch gekocht, sehr abwechslungsreich und lecker.

Die Vielfältigkeit der Hohen Tauern bietet für jeden etwas. Uns gefiel besonders die "Reise in die Arktis" (geführte Gletscherwanderung), die Wanderung in den Wiegenwald und die Wanderung ins Hollersbachtal zur Sennignerbräualm.

Fazit: Wir kommen gerne wieder!!!

Samstag, 18. Juli 2009

Brrrrrr... ist mir heute kalt


Huch - ist es heute kalt, ich traue meinen Augen kaum - draußen liegt ja Schnee oh je, oh je.

Die Kinder unserer Gäste haben damit die größte Freude, besonders Sebastian der heute seinen 8. Geburtstag in den Bergen feiert.

Zum Frühstück bekam er schon einen Geburtstagskuchen mit Feuerwerk und einen Glücksstein von Margreth und Rudi, dann noch sooo viel Schnee.

Bei uns am Enzingerboden auf 1500m Seehöhe ist das auch im Sommer nicht ungewöhnlich. Wie im Lotto, da ist auch alles möglich.

Bis bald eure Nepomuk

Freitag, 17. Juli 2009

Mond sicher ganz dünn


Ein verführerischer Duft lockte mich in die Küche. Dort hatte Desanka, unser fleißiges Bienchen, herrlichen Marillenkuchen gebacken. Bei dem Gedanken, dass ich diesen probieren darf, lief mir das Wasser im Mund zusammen. Ich setzte mich zur Küchencrew, die gerade beim Nachmittagscafe saßen und erfuhr etwas sehr interessantes …

Habt ihr gewusst, dass es nicht nur an der Zubereitung eines Kuchens liegt, dass dieser immer gleich gut gelingt? Diese Feststellung musste Desanka auch eines Tages machen, als sie Marillenkuchen genauestens nach vorgegebenem Rezept zubereitete. Ihr müsst wissen, Desanka ist nämlich die Gewissenhaftigkeit und Genauigkeit in Person. Umso erschütterter war sie über das Ergebnis: ein nicht aufgegangener Marillenkuchen. Großes Raunen drang durch die Küche und jeder fragte sich was da wohl falsch gelaufen ist?!

Margreth ging der Sache auf den Grund und sie musste feststellen, dass alles richtig gemacht wurde. Deshalb erklärte sie Desanka, dass es da nur noch eine Begründung geben konnte, ein Blick auf den Mondkalender schaffte dann Klarheit.

An dem Tag als Desanka den herrlichen Marillenkuchen backen wollte war abnehmender Mond – Jungfrau – also ein Blatttag. Und wie uns Margreth erklärte, kann der beste Bäcker an diesem Tag probieren eine flaumige Mehlspeise zu machen, es wird ihm nicht gelingen, da diese Mond-Konstellation nicht ideal zum backen ist.

Die sichtlich erleichterte Reaktion von Desanka auf diese Erklärung war: "Ahhaaa, Mond ganz dünn, also nicht meine Schuld!".
Seid diesem Vorfall wird in der Küche vom Alpengasthof Enzingerboden immer ein kurzer Blick in den Mondkalender geworfen bevor sie anfangen zu backen, deshalb gelingen die Mehlspeisen auch so hervorragend. Überzeugt euch doch selber davon, wenn ihr mal einen Ausflug zum Enzingerboden macht.

Eure Nepomuk

Sonntag, 12. Juli 2009

Elli und Aron fühlen sich wieder Sauwohl


seit Tagen plagen sich Elli und Aron mit Sodbrennen herum. Der Sache bin mal auf den Grund gegangen. Was war den da der Auslöser?
Ich ging zu den beiden und fragte sie, was sie denn so in den vergangenen Tagen gegessen hätten.
Elli sagte mir ganz verlegen, mal dies mal das, und manchmal alles durcheinander. Weil alles so gut geschmeckt hat, na ja - da haben wir auch schon mal vom anderen Teller gekostet.

Ja, ja, das kennen wir alle, wenn man nur aufhören könnt, denkt man – tut es aber nicht….
Für mich war die Sache klar, die brauchten ein paar Schüsslersalze. Die Nr. 9, Natrium phosphoricum D6, der Körper was total übersäuert. Schüsslersalze sind Mineralsalze nach Dr. Schüssler, die kann man rezeptfrei in jeder Apotheke kaufen. Man sollte sich aber doch ein wenig mit dieser interessanten Materie auskennen. :)
Gleich danach war das Sodbrennen weg und unsere beiden Hängebauchschweine dankten es mir.
Eure Nepomuk

Schon tot und zappelt noch


Unser Gast Mario ging gerne mal fischen. Sofort nach dem Abendessen nahm er die Angel und zog los. Der Bergsee ist ja nur einen Katzensprung vom Gasthof entfernt.

Eines Tages, als es schon fast dunkel war, kam er pfeifend und flotten Schrittes um die Hausecke. Stolz präsentierte er Margreth, die sich mit einigen Gästen vor dem Haus unterhielt seine Forelle.

Super Mario! Petri Heil! Toller Fang - sagte Margreth. Soweit ich mich erinnern kann, hat heuer noch keiner so einen Fang gemacht, 42cm lang und 770g schwer. Wahnsinn!!!


Aber was war das – der Fisch zappelte noch!! Alle erschraken.
Margreth lachte und erklärte uns dann, dass das bei frisch gefangenen und ausgenommen Fischen öfters vorkommt, das seien die Nerven, die noch nachwirken.

Mario bekam das Prachtstück am nächsten Tag als Forelle "Müllerin" serviert.
Und stellt euch vor, er hat mir ein Stück davon ins Hexenhäuschen vorbei gebracht. Hmm - das war ein Leckerbissen.
Eure Nepomuk

Freitag, 10. Juli 2009

Die Hasen kommen heuer spät


Ich war ganz aufgeregt, als ich sah, dass Doris mit unseren zwei Hasen, Blacky und Marley anreiste und sie in ihre Sommerresidenz brachte. Ihr müsst wissen, Blacky ist eine alte Freundin von mir, die es genießt, den ganzen Sommer über am Enzingerboden zu sein.


Vor zwei Jahren bei einem Nachmittagsplausch erzählte sie mir, dass sie unter Asthma leidet. Da kam von mir wie aus der Pistole geschossen der Vorschlag, sie solle doch einfach zu uns auf den Enzingerboden ziehen.


Da der Enzingerboden auf 1480m Seehöhe liegt ist dieser ein idealer Aufenthaltsort für Asthmatiker, weil die Luft dünner ist, und somit die Anfälle reduziert werden. Blacky meinte probieren geht über studieren und seit dem ist sie eine glückliche Sommerfrischlerin am Enzingerboden.


Heuer hat sie sogar ihren Sohn Marley mitgebracht, einen hübschen Jüngling mit schwarzen Locken – lecker Schnittchen – in den nächsten Tagen werde ich bei den beiden mit einem Becher Multivitaminpaste vorbeischauen und auf gute Nachbarschaft anstoßen.